Freiwillige Feuerwehr Karlsruhe

Einsatzberichte

Einsatz 3/25 05.03.25, 10:54 Uhr, Alarmstichwort TH-U Gefahrguteinsatz


Laut Alarmfax soll in einer Fitnesseinrichtung eine unbekannte Substanz ausgetreten sein die ein Mitarbeiter dann eingeatmet hat. Laut Alarmfax bestand der Verdacht auf einen Chlorgasaustritt.
Die zuerst eingetroffene Berufsfeuerwehr stellte keinen Chlorgasaustritt fest und auch keine andere gefährliche Substanz. Ein Ausrücken unsererseits war daher nicht notwendig und wir konnten nach kurzer Zeit die Einsatzbereitschaft wieder aufheben.

Einsatz 2/25 12.02.25, 03:28 Uhr, Alarmstichwort B - Auslösung einer BMA


Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage im Städtischen Klinikum im Bereich der Nuklearmedizin. Ursache war ein Lüfter der durch einen technischen Defekt in Brand geraten war. Der Kleinbrand wurde durch die Berufsfeuerwehr abgelöscht. Da keine radioaktive Strahlung ausgetreten war und keine Bereiche mit radioaktiven Strahlern betroffen waren konnten wir relativ schnell wieder aus dem Einsatz entlassen werden.
Von uns im Einsatz waren unser Erkunder und unser GW-T für ca. 1 Stunde.

Einsatz 1/25 12.01.25, 10:05 Uhr, Alarmstichwort TH U - Gefahrstoffaustritt groß


Aufgrund einer Beschädigung an einer Rohrleitung kam es in einem Chemiebetrieb zu einem Stoffaustritt. Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe ging unter Schutzkleidung vor um die Leckage abzudichten. Unsere Aufgabe war der Aufbau und Betrieb der Dekonstation. Mit uns im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Karlsruhe und die Abteilung Knielingen. Von uns waren der Erkunder und der GW-T ungefähr zwei Stunden vor Ort.

Einsatz 4/24 8.10.24, 13:02 Uhr, Alarmstichwort TH U - Gefahrstoffaustritt groß


In einem Gebäude in Durlach wurde ein ätzender, stechender, chemischer Geruch festgestellt der zu Halsreizungen und Hustenreiz geführt hat.
Der Schülerhort im Erdgeschoß wurde vorsorglich von der Berufsfeuerwehr evakuiert, die Bewohner der Wohnung im Dachgeschoss über die Drehleiter gerettet.
Zur Sicherheit wurde von der Berufsfeuerwehr bereits eine Dekonstation aufgebaut. Mit unseren Messgeräten, dem IMS und dem PID, von unserem Erkunder haben wir gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr nach der Ursache gesucht. Nach mehreren Erkundungen durch das Haus unter Tychem und Atemschutz wurde als wahrscheinliche Auslöseursache ein Rohrreiniger auf Chlorbasis identifiziert. Das Gebäude wurde durch die Berufsfeuerwehr belüftet. Nach der Belüftung wurde eine weitere Kontrolle mit unseren Messgeräten durchgeführt, diese war negativ auf Messwerte und der Einsatz danach für uns beendet.
Unser Erkunder war mit 4 Personen Besatzung ungefähr drei Stunden im Einsatz.

Platz DekonV-50 Karsruhe-Land zum EURO24-Einsatz in Stuttgart


Gemeinsam mit ca. 1.000 weiteren haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Bevölkerungsschutzes aus dem ganzen Land Baden-Württemberg hat die DekonV-Einheit Karlsruhe-Land gegen 13:00 Uhr erneut in die Region Stuttgart verlegt, um dort bei der Sicherstellung des erweiterten, nichtpolizeilichen Grundschutzes für die Stadt sowie insbesondere die Veranstaltungen rund um sowie die Fans und Gäste der EURO24 zu unterstützten.
Die DekonV-50 Einheit besteht aus 58 Einsatzkräften der Feuerwehren Bretten, Bruchsal, Gaggenau, Karlsruhe und Oberderdingen sowie des DRK Kreisverband Karlsruhe e.V und ist mit dem Material (Zelte, Netzkrankentragen, Dekontaminationsstraße u.v.m.) des bei der Feuerwehr Bruchsal stationierten Abrollbehälter "DekonV" in Verbindung mit weiteren Sonderfahrzeugen in der Lage bis zu 10 liegende sowie 40 gehfähige Patienten pro Stunde zu dekontaminieren. 
 
In den Marschverband hat sich zudem eine Patiententransportgruppe mit Fahrzeugen und Kräften des DRK Kreisverband Karlsruhe e.V. sowie des Malteser Hilfsdienst e.V. aus der Stadt Karlsruhe mit selbigem Zielort sowie Einsatzauftrag eingereiht.